• Härtegrade im Vergleich

    Während die einen nur auf festen Unterlagen schlafen können, bevorzugen die anderen es, auf ihren Matratzen förmlich einzusinken. Während es natürlich Empfehlungen bezogen auf das Körpergewicht des Schläfers gibt, sind sie dennoch lediglich Empfehlungen, da der passende Härtegrad eine Sache des persönlichen Empfindens ist.

    Während sich auf dem Matratzenmarkt hauptsächlich drei Härtegrade etabliert haben, existieren grundsätzlich die Härtegrade H1 bis H5. Dabei stehen sie für folgendes:

     

    H1 – sehr weich

    H2 – weich

    H3 – mittelfest

    H4 – fest

    H5 – sehr fest

     

    Wie bereits angedeutet, sind die Härtegrade H1 und H5 eher selten anzutreffen. Im Gegensatz dazu gilt H3 in Deutschland als der gängigste Härtegrad. Obwohl eine offizielle Normung für Matratzen nach DIN-Norm existiert, halten sich längst nicht alle Hersteller an diese Angaben. So kommt es dazu, dass sich bei Matratzen unterschiedlicher Hersteller mit vermeintlich gleichem Härtegrad gravierende Härteunterschiede bemerkbar machen. Als Kunde steht man bei der Wahl des passenden Härtegrades also oftmals vor großer Verwirrung. Diesem Thema hat sich auch die Stiftung Warentest bereits gewidmet. So stellte sich bei einem ihrer Tests heraus, dass mehr als 80 Prozent der geprüften Matratzen falsche Härtegraddeklarierungen vorwiesen.

    Während Empfehlungen sich als hilfreich erweisen können, sollten sie nicht allzu streng genommen werden, da sie sich hauptsächlich auf das Körpergewicht beziehen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist außerdem die Körpergröße und damit einhergehend die Verteilung des Gewichtes. Seit 2012 bezieht die Stiftung Warentest dementsprechend die unterschiedlichen Körpertypen mit ein. Diese richten sich nach bestimmten Körperformen, die nach den Buchstaben H, E, I und A kategorisiert sind.

     

    H1

    Matratzen mit einem Härtegrad von H1 sind sehr selten. Empfohlen wird er bis zu einem Körpergewicht von 60 kg. Aufgrund der Tatsache, dass ihre Knochen sich noch im Wachstum befinden, sind diese Matratzen meistens bei Säuglingen und Kleinkindern in Gebrauch, damit sie weich gebettet sind und auch angemessen einsinken können. Der Härtegrad H1 ist also sehr speziell, da man sich hier tatsächlich am Körpergewicht orientieren sollte. Schnell kann es passieren, dass diese Matratze ihre stützende Funktion bei zu hoher Belastung verliert.

     

    H2

    Wer gerne weich schläft, der sollte zu einer Matratze mit dem Härtegrad H2 greifen. Empfohlen wird sie bei einem Gewicht von 60 bis 80 kg. Der Schläfer sinkt angenehm ein und muss dabei nicht riskieren, dass seine Wirbelsäule falsch liegt. Die H2 gehört zu den beliebtesten Härtegraden in Deutschland und wird vor allem von Frauen gewählt.

    Wem die H2 dennoch nicht weich genug ist, der kann auch zu einem weichen Topper greifen. Dieser sorgt für einen weicheren Liegekomfort, ohne dabei die stützende Funktion der Matratze zu vermindern.

     

    H3

    Bei einer Gewichtsempfehlung von 80 bis 120 kg ist die Matratze mit einem Härtegrad von H3 die beliebteste Matratze in Deutschland. Natürlich sollte die Empfehlung auch hier nicht zu ernst genommen werden. Wer sich im empfohlenen Gewichtsrahmen befindet, die Matratze aber dennoch als zu weich empfindet, kann also ebenso gut zu einer H4 greifen.

     

    H4

    Empfohlen wird der Härtegrad H4 für Menschen mit einem Körpergewicht von 120 bis 150 kg. Auch hier gilt: Wer trotz eines niedrigen Körpergewichtes gerne härter schläft, kann ebenso zu einer Matratze mit einem Härtegrad von H4 greifen.

     

    H5

    Matratzen mit dem Härtegrad H5 eignen sich für besonders schwere Menschen. Ebenso wie die H1-Variante, werden auch Matratzen mit dem Härtegrad H5 sehr selten produziert und verkauft.

     

    Allgemein lässt sich also sagen, dass der richtige Härtegrad im Endeffekt immer individuell festgelegt ist und sich an die Besonderheiten des Körpers anpassen sollte. Beachtet werden muss, dass Wirbelsäule und Bandscheiben optimal gestützt werden und somit eine Entlastung ermöglichen.

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